Williams F1 Team

Das Team von Frank Williams dürfte wohl über die Grenzen der Formel 1 hinaus bekannt sein, der britische Rennstall hat schon viele Male den Weltmeistertitel geholt und gilt fast in jeder Formel 1 Saison als Favorit. Aus diesem Grunde wollen wir diesmal die Geschichte des britischen Rennteams einmal näher darstellen und die wichtigsten Fakten und Daten zusammenfassen.

Erster Sieg erst 1979

Im Jahr 1966 wurde Williams unter dem Namen Williams Racing Cars gegründet. Frank Williams der Gründer des Rennstalls musste anfangs aufgrund sehr knapper finanzieller Mittel mit Werksautos oder altgedienten Formel 2 oder Formel 3 Boliden vorlieb nehmen. Die Techniker von Williams überlegten damals sogar, Teile von normalen Werksautos für die Boliden zu verwenden um Geld zu sparen, seien es jetzt Stoßdämpfer Opel, Stoßdämpfer BMW oder Stoßdämpfer Audi, verwarfen die Idee dann jedoch doch wieder. Teilweise war die Finanzlage Williams so schlecht, das ihm der Telefonanschluss gesperrt wurde und Frank Williams seine geschäftlichen Gespräche aus einer Telefonzelle heraus führen musste.

In den ersten Jahren konnte Williams keine rechten Erfolge feiern, man war, wie anfangs erwähnt, auf die Werksautos anderer Teams angewiesen, die häufig aus Boliden der Vorjahre bestanden und daher kaum konkurrenzfähig waren. Erst nach einigen harten Jahren, Misserfolgen und Pechsträhnen, konnte im Jahr 1979 ein Williams – Bolide endlich einen Sieg einfahren. Der junge Schweizer Clay Regazzoni holte beim Grand Prix von Großbritannien den ersten Sieg für das Williams Team und läutete so eine neue Ära ein. Auch die nächsten vier folgenden Rennen gewann ein Williams – entweder Regazzoni oder der Australier Jones.

Heute oben an der Spitze

In den folgenden Jahren konnte Williams schließlich ganz an die Spitze der Formel 1 aufschließen, im Jahr 1980 wurde Alan Jones mit Williams sogar Formel 1 Weltmeister und konnte so erstmals den Titel für Williams holen. Im Jahr 1980 konnte der britische Rennstall wieder vier Siege und zusätzlich noch den Konstrukteurstitel nach Hause holen. 1982 wurde schließlich Keke Rosberg, der Vater des heutigen Formel 1 Piloten Nico Rosberg Weltmeister mit Williams. In den darauffolgenden Jahren konnte das Team seinen Platz innerhalb der Top F1 Teams zwar weiter behaupten, gewann aber keine Weltmeisterschaft.

Im Jahr 1985 wurde erstmals ein Kohlefaser-Chassis eingesetzt und außerdem stieß Nigel Mansel, der später Williams zu neuen Höhen führen, sollte ins Team. 1986 erlitt Frank Williams einen Autounfall der ihn bis heute in den Rollstuhl zwingt, nichtsdestotrotz kehrte er kurz nach dem Unfall wieder an die Spitze des Teams zurück. Im selben Jahr kam außerdem Nelson Piquet ins Team. Williams konnte außer 1982 den Weltmeisterschaftstitel noch in den Jahren 1992 mit Nigel Mansel, 1993 mit Alain Prost, 1996 mit Damon Hill, sowie das letzte Mal im Jahr 1997 mit Jaques Villeneuve holen.

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